Orchester der Akademie St. Blasius
Lexikon

Michaela Girardi

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Die aus Salzburg stammende Geigerin erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Universität Mozarteum Salzburg, an der Indiana University in den USA und an der Musikhochschule Lübeck. Zu ihren Lehrern zählen Paul Roczek, Mauricio Fuks und Shmuel Ashkenasi.
Seit ihrem ersten Soloauftritt mit
11 Jahren konzertierte Michaela Girardi regelmäßig als Solistin mit verschiedenen Orchestern wie der Camerata Salzburg, dem Mozarteum Orchester, dem Bruckner Orchester Linz und anderen.
Ihre größte Leidenschaft gilt jedoch der Kammermusik. Nachhaltig geprägt wurde sie darin als Mitglied im Callino Quartett durch die enge Zusammenarbeit mit Künstlern wie dem Hagen Quartett, Eberhard Feltz, Walter Levin, György Kurtag und Erich Höbarth. Konzertreisen führten Michaela Girardi in die Wigmore Hall, zum Kammermusikfestival in Bordeaux, nach Prussia Cove, ins Wiener Konzerthaus, zum Beethovenfest Bonn und auf viele andere Festivals in Europa mit Partnern wie Jörg Widmann, Pekka Kuuisto, Barry Douglas und Nicholas Daniel.
Bereits in jungen Jahren entwickelte Michaela Girardi eine starke Affinität zur zeitgenössischen Musik. Als Mitglied im „Österreichischen Ensemble für Neue Musik“, dem Ensemble „risonanze erranti“ und dem „Ensemble Plus“ arbeitet sie intensiv mit Komponisten wie Wolfgang Rihm, Peter Ruzicka, Helmut Lachenmann und Johannes Motschmann zusammen. Zuletzt erschien bei Neos eine Cd mit Werken von Peter Ruzicka, darunter eine Einspielung seines 5. Streichquartettes „Sturz“.
Seit 2008 ist Michaela Girardi Stimmführerin in der Camerata Salzburg und gastiert regelmäßig bei diversen Orchestern als Konzertmeister wie z.b. dem Stuttgarter Kammerorchester oder dem Vorarlberger Symphonieorchester.
Michaela Girardi unterrichtet Violine und Kammermusik an der Universität Mozarteum Salzburg und gibt Meisterkurse bei den „Austrian Masterclasses“ und bei der Internationalen Sommerakademie am Mozarteum.